Statement:Grüne: Energiewende als Wirtschaftsmotor für Niedersachsens Kommunen

Die Energiewende wirkt längst als echter Wirtschaftsmotor für Niedersachsens Kommunen. Das zeigt eindrucksvoll die aktuelle Wertschöpfungsstudie für die Region Hannover. Weil ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt, profitieren nicht nur große Energiekonzerne, sondern ausdrücklich auch lokale Energieunternehmen und die Bevölkerung.

Energie- und Klimaschutzminister Christian Meyer und Jens Palandt, Klimadezernent der Region Hannover, haben heute gemeinsam die Ergebnisse einer Wertschöpfungsstudie zur Energiewende und deren Einfluss auf die regionale Wirtschaft am Beispiel der Region Hannover vorgestellt. Laut der Studie sind durch die Energiewende bis zu 9,5 Milliarden Euro an zusätzlicher Wertschöpfung bis 2035 möglich. 4100 Arbeitsplätze könnten pro Jahr gesichert oder neu geschaffen werden. Dazu sagt Marie Kollenrott, energiepolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion Niedersachsen:

Die Energiewende wirkt längst als echter Wirtschaftsmotor für Niedersachsens Kommunen. Das zeigt eindrucksvoll die aktuelle Wertschöpfungsstudie für die Region Hannover. Die Region belegt damit, was die Energiewende praktisch vor Ort bedeutet: volle Auftragsbücher für lokale Betriebe, stabile Jobs im Handwerk und Baugewerbe, mehr finanzielle Spielräume für die Kommunen und eine spürbare Stärkung der regionalen Energieunabhängigkeit.

Weil ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region bleibt, profitieren nicht nur große Energiekonzerne, sondern ausdrücklich auch lokale Energieunternehmen und die Bevölkerung. Das sorgt für soziale Gerechtigkeit und eine fairere Verteilung der Gewinne, ein wichtiger Faktor für Akzeptanz und Zusammenhalt. Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg sind keine Gegensätze, im Gegenteil: Wenn Kommunen den Ausbau erneuerbarer Energien entschlossen vorantreiben, profitieren sie gleich doppelt von mehr Wirtschaftskraft und mehr Zukunftsfähigkeit.

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